Clearing

Drei Monate Klarheit

Ambulantes sozialpädagogisches Clearing ist ein zeitlich begrenzter Prozess, in dem wir fundiert einschätzen: Welche Unterstützung braucht diese Familie wirklich?

Ein roter Faden der sich in verschiedenen Wegen um Stecknadeln windet.

Der Prozess

Beobachten, verstehen, empfehlen

In drei Monaten beurteilen wir Lebensumstände, Entwicklungspotentiale, Ressourcen und Gefährdungssituationen. Das Clearing beinhaltet bewusst keinen Veränderungsauftrag.

Am Ende steht ein Abschlussbericht mit konkreten, realisierbaren Vorschlägen für die geeignete Unterstützungsform – objektiv und fachlich fundiert.

Aus der Praxis

Nicht jede Meldung bestätigt den Verdacht

Ein Vater mit Depressionen hält sich den Kopf. Seine Augen sind geschlossen.

Kindeswohl­gefährdungs­meldung durch eine Kita

Das Jugendamt erhält eine Meldung und beauftragt unser Clearingteam. Im Prozess wird deutlich: Die familiären Verhältnisse sind geordnet, die Bindung eng, die Versorgung gesichert.

Die Kita hatte die Meldung als Druckmittel genutzt. Ergebnis: Keine Jugendhilfemaßnahmen notwendig.

Ein Vater mit Depressionen hält sich den Kopf. Seine Augen sind geschlossen.

Akuter Handlungsbedarf an einer Schule

Ein Schüler äußert suizidale Gedanken. Im Clearing zeigt sich: Durch die Nachtarbeit der Mutter war der Junge mit der Aufsicht seiner kleinen Schwester überfordert.

Nach vielen Gesprächen stimmt die Mutter der Empfehlung zu, ihre Kinder in einer Einrichtung unterbringen zu lassen. Eine schwere, aber richtige Entscheidung.

Was Clearing leistet

Fachliche Einschätzung

Fundierte Beurteilung der familiären Situation durch erfahrene Fachkräfte.

Zeitlich begrenzt

Drei Monate – klar definierter Zeitraum mit konkretem Ergebnis.

Handlungs­empfehlung

Ein Abschlussbericht mit konkreten, realisierbaren Vorschlägen für die passende Hilfe.